Mittelständische Unternehmen stehen weiterhin vor großen Herausforderungen

Je stärker Unternehmen erfolglos beim Recruiting und vom Fachkräftemangel betroffen sind, desto deutlicher wird ihnen, dass Motivation und loyale Mitarbeitende existenziell wichtig für das erfolgreiche Bestehen am Markt sind. Laut einer Erhebung von Bitkom Research fehlt es bereits schon jetzt jedem zweiten deutschen Unternehmen an Nachwuchstalenten – insbesondere an Fachkräften.

Motivation – so viel mehr als gute Bezahlung

Motivierte Mitarbeitende arbeiten produktiver und haben einen positiven Einfluss auf Unternehmenswachstum und Produktqualität. Die Zeiten, in denen allein monetäre Anreize tatsächlich motivierend wirken, sind vorbei.

Motivation im Wandel der Zeit

Die neue Generation von Fachkräften und Nachwuchstalenten ist von Kindesbeinen an mit digitaler Technologie aufgewachsen und ist als Mitarbeitende wissensdurstig, selbstständig, offen, fordernd und direkt. Gerade der Mittelstand tut sich in Teilen schwer damit, ein neues Bild von Führung und Arbeitgeberattraktivität darzustellen und erlebbar zu machen.

Hinzu kommt eine radikale Verschiebung der Werte, auf die junge Menschen heute Wert legen. Individuelle Freiheit, die eigene Fortbildung, das Ausleben der eigenen Persönlichkeit und eine hohe Flexibilität bei der Gestaltung der eigenen Zukunft genießen heute höchste Priorität. Auf diese Entwicklung müssen sich die Unternehmen einstellen und die Bedürfnisse der jungen Generationen berücksichtigen, um ein attraktiver Arbeitgeber zu sein!

Work-Life-Integration

Mitarbeitende wollen sich an ihrem Arbeitsplatz wohlfühlen. Dazu gehören Team-Strukturen möglichst ohne Hierarchien, flexible Arbeitszeiten, moderne Mitarbeiterführung, Weiterbildungsangebote sowie eine gelebte Anerkennungskultur.

Natürlich wollen Mitarbeitende auch heute noch ein gutes Gehalt verdienen und freuen sich über betriebliche Statussymbole wie Firmenwagen großzügige Bonuszahlungen. Viel wichtiger ist jedoch die Möglichkeit, den Job und die persönliche Lebensplanung zu vereinen. Mitarbeitende möchten Ihre Persönlichkeit in den beruflichen Alltag einbringen und ausleben können. Dadurch verschwimmen die Grenzen zwischen Beruf und Freizeit immer mehr und flexible Arbeitszeitmodelle, die Nutzung eines Homeoffice und permanente persönliche Entwicklung werden immer wichtiger.

Sorge als Arbeitgeber für eine Arbeitsumgebung, die Mitarbeitenden Spaß und Sinn in ihrer Arbeit finden lassen und stärke die Motivation deiner Mitarbeitenden durch:

  • die eigentliche Aufgabenstellung und mehr Eigenverantwortung bei der Durchführung, Projektverantwortungen und Mitgestaltungsmöglichkeiten
  • eine leistungsorientierte Unternehmensstruktur und die Aussicht, durch überdurchschnittliche Leistungen Karriere zu machen.
  • Anerkennung und Lob, sowie Berücksichtigung der privaten Lebensumstände und Balance.

Wie gebe ich Wertschätzung und Anerkennung?

Frage deine Mitarbeitenden aktiv nach ihrem Rat, wenn es um ihr Fachgebiet geht. Beziehe deine Mitarbeitenden in Entscheidungsprozesse mit hinein, so weit es möglich ist. Unterstütze Querdenker. Sei offen für innovative Ideen. Die Mitarbeitenden fühlen sich nicht nur ernst genommen, wenn ihnen auch das Gefühl vermittelt wird, dass du ihre Arbeit wertschätzt.

Wie feiern wir Erfolge ?

Lob nicht nur, wenn der ganz große Auftrag gelungen ist. Übernehmen Mitarbeitende z.B. während der Urlaubszeit viele Aufgaben der Kollegen, ist dieses Anlass genug, ihnen dafür zu danken und sie dafür wertzuschätzen. Haben Mitarbeitende das Gefühl, niemand merkt, wie sehr sie sich reinhängen, wird die Motivation noch einmal eine solche Sonderaufgabe zu übernehmen, schnell sinken.

Vertrauen ist die Basis

Achte auf ein vertrauensbasiertes Verhältnis zu deinen Mitarbeitenden. Dies ist die Grundlage für jede erfolgreiche Zusammenarbeit. Ist das Verhältnis von Misstrauen geprägt, wird jede weitere Aktion von dir als Führungskraft nicht fruchten, da deine Mitarbeitenden viel zu sehr damit beschäftigt sind, das Haar in der Suppe zu finden oder sich unbewusst gegen Aufgaben zu sträuben.

Aus Fehlern lernen

Natürlich fällt es nicht immer leicht, Fehler als Weiterentwicklungsmöglichkeit zu sehen. Resultieren beispielsweise für ein Unternehmen aus einem Fehler teure Konsequenzen, dann geht der positive Fokus schnell mal verloren. Fehler sind nun mal auch ein Bestandteil des Lernens und der Weiterentwicklung. Um diese als Chancen zu nutzen, empfehle ich dir eine entsprechende Fehlerkultur zu etablieren. Fehler sind wichtige Hinweise für und Ansatzpunkte für Verbesserungen und mögliches Wachstum.

Fehler vermeidet man, indem man Erfahrung sammelt. Erfahrung sammelt man, indem man Fehler macht. (Zitat von Laurence Johnston Peter)

Wenn du durch Methoden werteorientierter Führung der Fachkräftesuche entgegen wirken willst und auch zukünftig noch stärker als attraktiver Arbeitgeber wahrgenommen werden möchtest, kontaktiere mich gern und abonniere meinen 14-tägigen wert-vollen Newsletter.

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