„Durch Logik beweisen wir, aber durch Intuition entdecken wir“

Jules Henri Poincaré (1854-1912)

Jeden Tag treffen wir bis zu 100.000 Entscheidungen. Die meisten davon aus dem Bauch heraus. Und wir fahren oft gut damit. Denn mit dem Bauch entscheiden wir in der Regel schneller als mit dem Verstand innerhalb von Millisekunden, fanden Forscher der Universität Harvard heraus. Im Laufe unseres Lebens entwickeln wir Vorstellungen, was uns glücklich macht, worauf wir also Wert legen. Diese Vorstellungen sind zum Teil erlernt durch Erlebnisse in entscheidenden Lebensphasen oder in Situationen in denen sich unsere Handlungen als besonders erfolgreich herausgestellt haben.

Warum ist das so?

Unsere Intuition beruht auf Erfahrungen, die wir im Laufe unseres Lebens sammeln und fest in unserem Unterbewusstsein abspeichern. Psychologen nennen das die Intelligenz des Unterbewussten. Jedes Mal wenn wir Entscheidungen treffen, greifen wir auf unser Wertesystem zurück, um herauszufinden, welche sich bietenden Alternativen wichtiger für uns sind- wir wägen ab.

Es kommt darauf an, sich selbst zu vertrauen

Schauen wir auf die Kinder: Alle ihre Handlungen beruhen auf intuitiven und emotionalen Impulsen. Je älter wir werden, umso mehr wird das Vertrauen auf unser Bauchgefühl im Laufe des Lebens aberzogen. Ohne Gefühl sind wir nicht in der Lage eine Entscheidung zu treffen, denn Informationen die keinerlei Emotionen bei uns auslösen, sind für unser Gehirn geradezu nutzlos. Wir versuchen unsere Entscheidungen allerdings mit Logik zu treffen- anhand der Informationen, die uns direkt zugänglich sind. Wir entscheiden emotional und rechtfertigen dann die Entscheidung vor uns selbst mit rationalen Gründen.

Während der Begleitung meiner Kunden höre ich zu Beginn der Zusammenarbeit häufig die Aussage:

„Führung mache ich intuitiv nach Bauchgefühl!“

Der Bauch weiß ziemlich genau, was er will. Das mag bestimmt häufig die richtige Intuition sein, gleichzeitig macht es Sinn die eigenen gemachten Erfahrungen mit Führungskräften zu hinterfragen und den eigenen Führungsstil zu beleuchten. Trotzdem muss der Bauch nicht immer recht haben. Manchmal führt uns das Unterbewusstsein in die Irre, wenn es uns ein Gefühl schickt, das für die Situation nicht relevant ist. Vielleicht erinnert dich die Nase des neuen Kollegen unbewusst an einen Menschen, mit dem du mal schlechte Erfahrungen gemacht hast. Manche Menschen haben großes Glück mit Ihrer Führungskraft, die individuell auf jeden Mitarbeitenden eingehen kann und je nach Wertesystem die Stärken der Mitarbeitenden fördert und motivierend agiert. Kennst du die Werte aller deiner Mitarbeitenden?  Weißt du, wie deine Mitarbeitenden glücklich mit ihren Aufgaben sind und wie sie gefördert werden wollen, sodass sie ihre vorhandenen Ressourcen und Potenziale optimal nutzen, um dich erfolgreich zu unterstützen und zu stärken?

Ich begleite dich bei der Entwicklung deines individuellen Führungsstils. Durch werteorientierter Führung hältst du deine Mitarbeitenden gesund und leistungsfähig! Wenn du dich noch mehr mit werteorientierter Führung beschäftigen und Tipps zur Mitarbeiterbindung erhalten möchtest, lass uns zusammenarbeiten und abonniere jetzt meinen 14-tägigen wert-vollen Newsletter.